Official Blog of Tink Tank Coworking Space

Autor: Lone Aggersbjerg (Seite 1 von 3)

Die Frau, die deiner Idee Leben einhaucht

Ami ist Teil des Kommunikations Kollektivs Büro Büro und für die visuelle Kommunikation zuständig. Zusammen mit ihrer Kollegin Romina bringt sie ganz viel Farbe in den Tink Tank und in dein Unternehmen.

Ami zeichnet schneller, als manch anderer reden kann und taucht mit dir in deine Idee ein. Mit viel Herz und Verstand, schafft sie es dein Business schön zu verpacken und ein einzigartiges Branding mit Wiedererkennungswert zu kreieren.

Wir haben Ami zu ihrem Beruf und Coworking befragt. So let’s meet Ami:

Tink Tank: Wie lautet deine Berufsbezeichnung und wo arbeitest du?

Ami: Ich bin Dipl. Kommunikations-Designerin und arbeite freiberuflich für kleine bis mittlere Unternehmen. Viel in der Kultur und Musikszene. Seit kurzem habe ich mit Romina das Kommunikationskollektiv Büro Büro.

Tink Tank: Was magst du an deinem Job?

Ami: Dass er so abwechslungsreich ist. Jeder Auftrag ist komplett anders. Und ich mag, dass meine Arbeit daraus besteht so kreativ wie möglich zu sein. 

Oft besteht meine Arbeit auch daraus etwas schöner zu machen als es vorher war. 

Tink Tank: Wie sieht dein Arbeitsalltag aus, das sind typische Aufgaben und Herausforderungen?

Ami: Meine täglichen Herausforderung sind, das Leben als Mutter und Designerin unter einen Hut zu bringen. 

Es ist schwierig in kleinen Zeitfenstern zu arbeiten. Wenn meine Ideen erstmal fliessen sollten sie in Ruhe fliessen dürfen. Man kann später nicht so gut dort anknüpfen wo man aufgehört hat.  
 
 

Tink Tank: Hatte die Pandemie Auswirkungen auf deine Arbeit/Branche?

Ami: Nö.

Tink Tank: Was hat dich deine Arbeit gelehrt, was für dich heute wertvoll ist? Welche Skills muss man für deine Tätigkeit mitbringen?

Ami: Nunja, man muss kreativ sein. Für mich ist es auch wichtig mich einzufühlen und einzudenken, tief in ein Thema einzutauchen um den innersten Kern einer Sache zu finden um ihn dann gestalterisch herausarbeiten zu können. Wenn mich meine Arbeit etwas gelehrt hat in letzter Zeit dann dies: Finde was dich glücklich macht und dann mach mutig nur noch das. Die Aufträge folgen. Manchmal muss man ein Glas fast komplett ausleeren, um danach die Möglichkeit zu haben es mit einer besseren Flüssigkeit zu füllen. 

Tink Tank: Hast du einen ultimativen life hack, den du teilen möchtest? 

Ami:Mach konsequent jeden Tag eine Mittagspause, auch oder grade dann wenn viel zu tun ist. 

Tink Tank: Hattest du schon Erfahrung in Coworking und was ist deiner Meinung nach toll in einem Coworking-Space zu arbeiten?

Ami: Tink Tank ist mein erstes Mal. 😉 

In diesem speziellen Co Working Space ist vor allem die Athmospähre toll. Ich mag es, dass ich arbeiten kann wo es mir grade passt. Im Open Space, im Chill Room oder an meinem Desk. Außerdem mag ich sehr die Gemeinschaft und den Austausch mit anderen.  

Tink Tank: Was magst du am Tink Tank?

Ami: Dass es hier so SCHÖÖÖN ist. Und die Lage!

Vielen lieben dank, Ami.

Mehr zu Ami und Ihrer Arbeit gibt es hier:

https://www.annmariefalk.de/

Immer mit einem Lächeln zur Arbeit

Michaela ist die rechte Hand und das Organisationstalent bei Otter Advisory und eine unserer ersten Coworker im Tink Tank.

Mit einem Lächeln auf den Lippen bringt sie viel gute Laune in den Tink Tank und hat immer einen guten Rat parat. Wir haben mal gefragt, wie es dem Team von Otter Advisory geht und was sie so machen.

Tink Tank: Wie lautet deine Berufsbezeichnung und woran arbeitet ihr:

Michaela: Ich bin Business Manager bei Otter Advisory GmbH. Wir unterstützen und beraten HR Führungskräfte beim Aufbau und der Skalierung ihres Produktgeschäfts und helfen Investoren fundierte Investitions- und Betriebsentscheidungen in HR-Tech zu treffen.

Tink Tank: Was magst du an deinem Job?

Michaela: Ich mag, dass Thomas und ich perfekt als Team arbeiten und das breite Spektrum an Aufgaben,  die Zusammenarbeit mit unseren Kunden, Partnern und Lieferanten und dass ich stetig dazulernen und mich neuen Herausforderungen stellen darf.

Tink Tank: Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Michaela: Zu meinen Aufgaben gehören die Buchhaltung, das Marketing, die Verwaltung unseres CRM Systems, sowie sämtliche administrativen Aufgaben.

Tink Tank: Was sind die Herausforderungen in deinem Arbeitsbereich?

Michaela: Eine meiner Herausforderungen ist z. B. die Buchhaltung. Da wir global aufgestellt sind, müssen wir immer die gesetzlichen steuerlichen Gesetze des jeweiligen Landes bei der Rechnungserstellung berücksichtigen.

Tink Tank: Was hat dich deine Arbeit gelehrt, was für dich heute wertvoll ist?

Michaela: „If somebody offers you an amazing opportunity, but you are not sure you can do it, say yes – then learn how to do it later“! Zitat von Sir Richard Branson.

Dieses Zitat trifft es auf den Punkt. Um zu wachsen, müssen wir lernen aus unserer Comfort Zone zu treten. Thomas Otter, der Gründer von Otter Advisory und mein Chef, hat mich dies vor einigen Jahren gelehrt. Er schickte mich auf die Bühne, sprach mir Mut zu und glaubte an mein Potenzial. Dies hat mich gelehrt, dass in uns wesentlich mehr Potenzial steckt als wir uns vorstellen können. Wir müssen uns manchmal einfach nur trauen Neues auszuprobieren.

Ich bin Generalist sowie ein Organisationstalent und liebe die Abwechslung. Diese Skills sind für meinen sehr breitgefächerten Beruf sehr vorteilhaft.

Tink Tank: Was ist dein Life Motto?

Michaela: Mein Lebensmotto lt.: „Positivity is a Superpower“.

Tink Tank: Hattest du schon Erfahrung in Coworking und was ist deiner Meinung nach toll in einem Coworking-Space zu arbeiten?

Michaela: Bevor wir zum Tank Tank kamen, waren wir bereits in einem anderen Coworking-Space. Das Ambiente dort war vergleichbar, doch leider fehlte das Coworking. Ich bin froh, dass wir in den Tink Tank gezogen sind. Erst hier habe ich erfahren, was Coworking wirklich bedeutet. Ich finde es so bereichernd, die anderen Coworker kennenzulernen, mich mit ihnen auszutauschen und zu erfahren was und wie sie arbeiten. Hierdurch bekomme ich einige Ideen, die mir nützlich sind und es erweitert meinen Horizont. Ich mag die Diversität an unterschiedlichen Menschen und Firmen sowie die Offenheit und Freundlichkeit der Coworker untereinander. Obwohl wir für verschiedene Firmen arbeiten, fühlt es sich dennoch so an als wären wir EIN Team.

Vielen lieben dank, Michaela und Thomas.

Coworking Stories & Community Management

Für uns in Tink Tank gehört Atenea einfach mal dazu. Was aber viele nicht wissen ist, dass Atenea schon Coworking seit Jahren mitmacht und sich in der Szene super gut auskennt.

Wir haben diesmal Atenea „on the spot“ und als unsere Community Managerin gefragt, wie sie das ganze Thema Coworking so sieht. Diesmal nicht als Interview.

Hey Folks, ich bin Atenea und bin im Tank Tank Community Managerin.

Das erste Mal bin ich über das Actionhouse mit Coworking in Berührung gekommen. Damals habe ich bei Jules einen Näh-Workshop gebucht und wurde schnell sowas wie ihre Assistentin. Genäht habe ich letzten Endes überhaupt nicht, dafür habe ich ein tolles Netzwerk gewonnen, Einblicke hinter verschiedene Berufsfelder erhalten, mir eine bunte Palette an Skills zugelegt und ich durfte mich mit der Planung und Durchführung von Workshops und Events befassen. 

2018 hat dann die BFabrik ihre Türen geöffnet und somit Coworking in Heidelberg auf das nächste Level katapultiert. Die Kultur- und Kreativszene in Heidelberg hatte jetzt die Möglichkeit in einem professionellen Kontext zusammen zu kommen und Ideen, die bei durchtanzten Sommernächten im Breidenbach Garten entstanden sind weiter zu denken. Heute ist Breidenbach nicht nur in Heidelberg vertreten, sondern auch in Mannheim und seit Neuestem auch in Speyer. 

Ein Jahr später kam Johannah mit Cowomen dazu und ich durfte kurz nach der Eröffnung auch bei ihr und ihren Kickass-Women ein Zuhause finden. Durch sie habe ich gelernt, wie wichtig Coworking sein kann. Sie hat nicht nur einen Safe-Space geschaffen, wo Frauen sich sicher vernetzen und austauschen können, sondern sich auch gegenseitig motivieren und inspirieren können. 

Nach mehr als 10 Jahren “meiner Coworking Ausbildung” fühle ich mich im Tink Tank angekommen. 

Lone verkörpert für mich die Coworking Werte und bereichert mit ihrem Drive und ihrer Authentizität die Heidelberger New Work Szene. Meine Aufgabe im Tink Tank ist es für reibungslose Abläufe zu sorgen und zu gewährleisten, dass die Coworker ungestört ihrer Arbeit nachgehen können. Mir ist es wichtig, dass alle die in den Tink Tank kommen sich willkommen und gut aufgehoben fühlen. 

Ich freue mich, dass so viel Bewegung in die Arbeitswelt gekommen ist und das Interesse an alternativen Arbeitsplätzen gestiegen ist. Die Arbeit passt sich immer mehr dem Menschen und seinen Bedürfnissen an, nicht andersrum und sorgt für eine bessere Work-life-balance. Ich kann nur jeden ermutigen die wunderbaren Angebote in Heidelberg zu nutzen und es einfach auszuprobieren. 

Jeder Topf… äh … jeder Coworker findet seinen Space! 

Wenn Ulm nach Heidelberg kommt

Die Firma Scherr+Klimke ist seit ein paar Monaten bei uns fix. Schon im November 2020 hatten wir Besuch von den netten Herren und nach ein paar Monaten emailing ist Scherr+Klimke dann eingezogen. Wir freuen uns auf das Team, das mehr Early Birds ist wie die Tink Tank Betreiberin. Wir haben gefragt, was das Team so macht.

Tink Tank: Hey, wer versteckt sich hinter Scherr + Klimke?

Dietmar: Wir sind eine Planungsgesellschaft in Ulm mit ca. 120 Mitarbeitern – unsere Firma ist nach den beiden Gründern benannt: Scherr + Klimke AG.

Tink Tank: Was macht Ihr?

Dietmar: Wir unterstützen Unternehmen und Krankenhäuser bei ihrer betrieblichen Optimierungen und bei allen Fragen rund ums Bauen. Dazu haben wir Logistiker, Prozessberater, Betriebs-, Automatisierungs- und Anlageplaner, Architekten, Statiker, Planer für die Haustechnik (Elektro, Heizung, Sanitär, Klima etc), Gutachter und dazu noch die notwendigen Projektsteuerer. Das gesamte Dienstleistungsportfolio macht uns zu einem umfassenden Generalplaner für komplexe Krankenhaus-, Labor- und Fabrik-Lösungen – komplett aus einer Hand.

Tink Tank: Hattet ihr bereits Erfahrung mit Coworking?

Dietmar: Es ist unser erstes Coworking-Engagement. Wir sind durch unser bundesweites Wirken häufig schon in Kontakt damit gewesen – hatten uns aber noch nie konkret dazu entschlossen.

Tink Tank: Was mögt ihr an Tink Tank?

Dietmar: Die Menschen, die Räume und das unkomplizierte Miteinander.

Tink Tank: Was ist aus eurer Sicht Must-Have in einem Coworking Space?

Dietmar: Damit wir uns um nichts anderes als unsere Arbeit kümmern müssen und dann noch gleichzeitig in einer interessanten Community Teil haben zu dürfen – Kontakte finden – ein Miteinander und Gemeinsamkeiten ausleben können.

Vielen Dank, Dietmar und das ganze Team.

Webseite: Scherr + Klimke AG

Wann war deine letzte Auszeit?

Die Frage wurde mir gestellt als Teil eines Interviews über meine Gründung und das Leben als Coworking Betreiberin. Es hat mich ins Grübeln gebracht, weil obwohl ich mich topfit fühle, ist es schon eine lange Weilchen her, dass ich eine so richtig innerliche Auszeit genommen habe.

Ich kenne fast ausschließlich Personen, die gefühlt dieses vergangenen Jahr „durchgearbeitet“ haben. Wir wissen aber alle wie wichtig gezielte Auszeiten sind, in der wir vom Beruf und Verpflichtungen komplett Abstand nehmen. Studien sagen uns sogar, dass für eine solche Auszeit gar kein besonders langer Aufenthalt am Ort notwendig ist. Viel wirksamer sind kürzere Aufenthalte, dafür aber mehrmals.

Also, wo befindet sich dein „Happy Place“? Da wo du in erster Sekunde den ganzen Stress ablassen kannst! Da wo du die Verbindung zu dir selber wieder herstellen kannst, egal ob während Arbeit oder Freizeit. Dein Ort wo du authentisch sein kannst.

Für mich gilt mein Haus in Dänemark als mein Happy Place. In dem Haus bin ich seit ich 8 Jahre alt immer wieder gekommen. Meine Eltern waren Selbständig und wenn Schulferien waren, sind wir zum Haus gefahren und meine Eltern sind zwischen Haus und Geschäft gependelt – wir Kinder waren da zu Hause über alle Ferienwochen. Als ich älter wurde, habe ich Freundinnen und Freunde mitgebracht, wir haben gefeiert, gechillt, gelacht und geliebt. Als ich in Hamburg wohnte, sind wir oft nach der Arbeit Freitag über die Grenze gefahren und Montag ganz früh wieder zurück, und als meine Kinder zur Welt kamen, haben sie von Tag eins gelernt, das Haus und der Gegend zu lieben. Als mein Papa gestorben ist, kam er direkt von dem Haus ins Krankenhaus.

Auszeit lädt uns zum Reflektieren ein, zum Nachdenken. Deine Geschwindigkeit verlangsamt sich, der Puls geht runter. Du atmest wieder durch.

Also, planst du schon eine Auszeit, ob es am Meer, in den Bergen, in deiner Badewanne oder einfach mal auf der Wiese nah an zu Hause?

Interview in #Spaces

Im ersten Fachmagazin für Coworking Spaces „#Spaces“ sind Tink Tank und Gründerin Lone interviewed. Wie im Editorial erwähnt: Corona hat in den vergangenen Monaten nicht nur unseren Alltag auf den Kopf und gleichzeitig auf eine harte Probe gestellt, sondern vor allem die Arbeitswelt. Nicht wenige Menschen arbeiten seit geraumer Zeit während der Pandemie in den eigenen vier Wänden; nicht immer handelt es sich dabei um ein echtes Homeoffice. Und nicht wenige Unternehmen stellen sich vermehrt die Frage, ob eine Reduzierung der vorgehaltenen Büroflächen nicht sinnvoll sein könnte. Und unter welchen Bedingungen. Nicht immer ist die Arbeit daheim eine tragfähige Lösung: weder für Unternehmen noch für Angestellte. Coworking Spaces – in welcher Form auch immer – können aber ein Teil der Antwort sein.

Lasst dich inspirieren und werft ein Blick in die #Spaces.

Quantum Computing & Forschung

Manuel ist seit einem Monat bei uns in Tink Tank Space. Da er oft Calls mit US und Kanada hat und sich überall im Space rum bewegt, haben wir gefragt was er denn so macht.

Tink Tank: „Hey Manuel, wie lautet deine Berufsbezeichnung?“

Manuel: „Quantum Application Scientist“. Ich forsche an Quantenalgorithmen und möglichen Anwendungen.“

Tink Tank: „Wo arbeitest du?“

Manuel: „Zapata Computing Inc. Eine US-Kanadische Firma, 2016 gegründet, die Forschung im Bereich des Quantencomputing macht und sich darauf fokussiert, so bald wie möglich einen praktischen/wirtschaftlichen Nutzen aus dieser neuen Technologie zu ziehen.“

Tink Tank: „Was war der erste Job, für den du bezahlt wurdest und wie alt warst du?“

Manuel: „Ich habe während des Studiums als wissenschaftliche Hilfskraft bei meinem Professor gearbeitet und mich so parallel zu den Vorlesungen in mein jetziges Feld eingearbeitet. Ich war da 19-20 Jahre alt.

Tink Tank: „Was magst du an deinem Job und wie sieht dein Arbeitsalltag aus?“

Manuel: „Ich mag, dass ich sehr viele Freiheiten habe und von mir genau das erwartet wird, was ich leidenschaftlich sowieso machen möchte. Außerdem lerne ich sehr viel über die inhaltlichen Möglichkeiten von Quantencomputing, Forschung an sich und auch #programmieren und #Software-Entwicklung. Ich habe paar Forschungsprojekte, die ich je nach momentaner Priorität bis nachmittags bearbeite. Dann beginnen die Meetings mit Kollegen in den USA und Kanada. Meine Forschung besteht aus dem Lesen wissenschaftlicher Artikel und viel Prototyping von Algorithmsideen. Im fortgeschritteneren Stadium der Projekte geht es um die solide Implementierung des Codes, damit ich und andere ihn flexibel nutzen können.“

Tink Tank: „Was sind die Herausforderungen in deinem Arbeitsbereich“?

Manuel: „Zwei Herausforderungen kommen mir da besonders in den Sinn. Erstens ist es beim momentanen Stand der Forschung praktisch unmöglich einzuschätzen, welche Algorithmen sich durchsetzen werden und tatsächlich nützliche Ideen sind. Und dann ist es auch noch praktisch unmöglich, realistische Anwendungen zu simulieren, weil das per Definition des Quantencomputing sehr schnell un-simulierbar wird“.

Tink Tank: „Welche Skills muss man für deine Arbeit mitbringen?“

Manuel: „Ich habe erst vor Kurzem mein Studium abgeschlossen und mit dieser Arbeit angefangen. Daher kann ich die erste Frage nicht wirklich beantworten. Was mir aber sehr viel gebracht hat, ist meine offensichtliche Neugier und mein Enthusiasmus, gepaart mit genug Skills, um Ideen schnell umzusetzen und zu testen. Diese Skills sind solide Erfahrung mit der Programmiersprache Python, Kenntnisse aus der Quantenphysik, und ein angelernter Hintergrund im Machine Learning. Mindestens 2 dieser 3 sind sicherlich Pflicht.“

Tink Tank: „Hast du bereits Erfahrung mit Coworking und was ist deiner Meinung nach toll daran in einem Coworking Space zu arbeiten?“

Manuel: „Ich war zuvor bei einem anderen Coworking Space, wo es mir irgendwann zu eng wurde. Außerdem war das Internet unzuverlässig. Obwohl ich eigentlich überall arbeiten könnte, ist ein bezahlbarer Arbeitsplatz, der mir einen ausgeglichenen Arbeitsalltag bietet. Der soziale Aspekt ist dabei flexibel, je nach Anlass, Tagesform und Arbeitspensum.“

Tink Tank: „Was magst du an Tink Tank und was sind „Must-Haves“, damit du gut arbeiten kannst?“

Manuel: „Ich mag in Tink Tank zu sein, weil es ein voll ausgestatteter Arbeitsplatz ist mit sehr angenehm eingerichteten und weitläufigen Räumen ist. Man merkt, dass Lone aus Erfahrung weiß, was sie beim Arbeiten brauchen könnte. „Must-haves“ für mich sind abgeschlossene Bereiche, wo ich meine Meetings haben kann und auch andere Members ausweichen kann. So hat jeder seine Privatsphäre und der Arbeitsraum bleibt angenehm ruhig. Außerdem gute Internet!“.

Vielen dank, Manuel!

#creativelifehappylife #workhardanywhere #quantumcomputing

Wenn der Wind des Wandels weht …

Wenn wir in 10-20 Jahren zurückdenken werden, was wir in den letzten 12 Monaten als Gesellschaft und globaler Community gelernt haben, wie werden wir unsere Geschichten erzählen? Eine Geschichte von Stillstand, Depressionen und Zerstörung, oder eine Geschichte von Neustart, Durchbruch und Veränderung?

Meine persönliche Geschichte formt sich täglich. Mit jedem Schritt nach vorne sind Kanten schärfer geworden. Werten haben sich tiefer manifestiert. Fähigkeiten sind zur Oberfläche gekommen, von deren Stärke ich nicht wusste.

Jeden Tag zu meinem Spiegelbild möchte ich sagen können, dass ich authentisch geblieben bin, zu der Person die ich bin. Ich möchte sagen können, dass ich Menschen um mich höflich und respektvoll behandelt habe. Ich möchte sagen, dass ich meine Fingerabdrücke in der Welt hinterlassen habe, wie ich mein ideales Weltbild sehe – durch „machen“ statt „meckern“, durch „positiv“ statt „negativ. Durch „Ich“ statt „die“.

Es soll ehrlich sein. Authentisch. Aufrichtig. Menschlich. Bunt. Liebevoll. So sieht mein Weltbild aus. Dafür stehe ich jeden Tag auf.

Wenn wir arbeiten und leben, prägen wir die Welt um uns, und die Welt uns. Deswegen ist es mir so wichtig, dass die veränderte Welt um uns genau diese Tage sich zum Positiveren hinbewegt. Trotz die höchste Belastung durch eine Pandemie, haben wir auch die einzigartige Chance, die Überbleibseln in unsere Hände zu nehmen und was Neues erschaffen. Sei es eine neue Arbeitswelt, einen neuen Alltag, einen neuen Umgang mit uns selber und einander.

Noch erlebe ich zu wenig tatsächliche Umsetzungen einer Neuen Welt. Noch scheint die Unsicherheit – oder sei es Unwissenheit – den festen Griff in uns zu haben. Die „Do´er“ unter uns fühlen sich erschöpft. Die Passiven unter uns haben mehrere Freunde gekriegt. Die Stärken unter uns fühlen sich schwach. Die Schwächen gestärkt, weil sie nicht mehr alleine sind.

Deswegen motiviert es, wenn Bewegung plötzlich einsetzt. Man spürgt das „Auf“ intensiver als je zuvor. Die Süße der Veränderung zeigt sich durch einen normalen Dienstag wo das Coworking Space voll scheint. Es zeigt sich in dem Dialog mit Unternehmen, die die Veränderung verstanden hat und gleich in Umsetzungs-Mode geht. Für diese Unternehmen und Menschen kann es nicht schnell genug gehen, damit sie die Veränderung anfassen können, spüren können, darauf aufbauen können.

Beispiele aus meinem Alltag sind zum Beispiel den Personaldienstleister für IT- und Fach-Experten, die die Führung in New Work einnimmt, um ihre Mitarbeiter einen noch moderneren und attraktiveren Arbeitsplatz anbieten zu können. Sie haben verstanden, dass die Welt von morgen nicht mehr die ist, die gestern war, und dass sie selber was in ihre Kultur, in ihre Werte verändern müssen.

Oder die Rednerin für Hochzeiten und Beerdigungen, die durch die Umsatzeinbußen neue Geschäftsfelder definiert haben und jetzt Schreib-Workshops anbietet an hoffnungsvolle kommende Autoren. Durch ihre kämpferische Lebenseinstellung erobert sie nicht nur neue Revenue-Streams aber dabei auch Herzen und Bewunderung.

„Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die Einen Schutzmauern, die Anderen bauen Windmühlen“. Mit diesem Motto aus der Woche können wir alle was hinter den Ohren schreiben und jeden Tag, jeden Schritt mit diesem Satz anfangen. Nur du definierst die Schritte, die du machst. Nur du kannst deine Geschichte zu kreieren, wie du die in Zukunft erzählen möchtest.

Was macht ein „Digital Growth Freelancer“?

Dominik (Dom) lernten wir kennen, als er für einen unseren ersten Coworking-Firmen engagiert wurde. Damit war Dom plötzlich jeden Tag da. Oder wo ist er jetzt wieder? Dom liebt es nämlich innerhalb eines Tages mehrfach den Arbeitsplatz zu wechseln. Mal auf der Couch, mal in der Küche. Dann wieder am Schreibtisch und dann in Chillraum. Der perfekte Flex-Coworker!

Tink Tank: „Hey Dom, wie lautet deine jetzige Stellenbeschreibung?“

Dom: „Digital Growth Freelancer“. Für meinen Hauptkunden, Canva, bin ich gerade Affiliates & Partnerships Lead für die DACH-Region.“

Tink Tank: „Wo arbeitest du?“

Dom: „Wenn ich nicht in Tink Tank bin, bin ich im Homeoffice in der Mannheimer Hafenstraße. Ich arbeite in der Regel für B2B Software-ScaleUps aus dem Auslang, die ihr Geschäft in Zentraleuropa ausbauen wollen. Mein aktueller Hauptkunde ist das Design-Softwareunternehmen Canva„.

Tink Tank: „Was war der erste Job, für den du bezahlt wurdest?“

Dom: „Orgelspielen, jeden Sonntag morgen in der Kirche!“

Tink Tank: „Wie sieht dein Tag so aus?“

Dom: „Die meisten meiner Tage beginnen vor 7 Uhr mit einer Stunde Sport. Danach geht es, nach dem (jeden Tag ähnlichen) Frühstück an die Arbeit. Ich versuche mir den Vormittag möglichst frei von Meetings zu halten, so dass ich mich Vormittags ungestört und blitzschnell um das Neugeschäft kümmern und kritische Projekte vorantreiben kann. Die ersten Meetings nehme ich dann gegen die Mittagszeit wahr. Meine Mittagspause gestalte ich recht kurz mit einem vorgekochten Essen und etwas Bewegung an der Luft. Irgendwann gegen 18.00 Uhr mache ich in der Egel meinen ersten Feierabend, um dann ein paar Stunden für mich oder mit Freunden zu verbringen und zu essen. Gegen 20.30 Uhr setze ich mich wieder an den Laptop und arbeite an Nebenprojekten und/ oder Überbleibsel des Tages. Den Tag lasse ich in der Regel mit einer kurzen Reflektion und etwas Lesen ausklingen. Natürlich schaffe ich es nicht jeden Tag ganz genau so durchzuführen, vor allem wenn ich früh morgens Meetings mit dem Canva-Team in Sydney habe. Doch man gibt sein Bestes, eine gewisse Routine zu haben.“

Tink Tank: „Hast du einen ultimativen Life Hack, den du teilen möchtest?“

Dom: „Nutzt manche Wartezeiten im Alltag zum Meditieren und Ruhe finden, statt auf´s Handy oder die Uhr zu gucken“.

Tink Tank: „Hast du bereits Erfahrung mit Coworking?“

Dom: „Der Tink Tank war tatsächlich der allererste Coworking Space, in dem ich über Monate hinweg Mitglied war. Davor habe ich nur ein paar WeWorks auf Tagesbasis kennengelernt. So herzlich wie im Tink Tank war’s dort aber nie. Ich mag die Möglichkeit, Teil einer offenherzigen Community zu sein, in welcher man sich gegenseitig hilft. Bei Tink Tank mag ich besonders die herzliche Atmosphäre, die lichtdurchfluteten Räume, höhenverstellbare Tische (ich stehe am Schreibtisch mehr als ich sitze!!!), der Relax-Room und die Nähe zum Hauptbahnhof“.

Danke, Dom!! 🙂

Das Streben nach Ehrlichkeit und Authentizität

Durch meine vielen Jahren als Angestellte habe ich immer wieder Situationen erlebt, wo ich mich in Rollen reinversetzen musste, weil die Situation oder das Team es verlangt hatte. Ich habe Stellen und Führungen eingenommen, wo ich mich gezwungen gefühlt habe, jemanden andere zu sein als die Person, die ich bin. Meine Erfahrung ist, dass man für eine absehbare Zeit sich verstellen kann, vor allem wenn man es sich bewusst macht, dass es jetzt so ist.  Wenn ich aber über längere Zeit mich als jemand andere ausgeben musste, hat es sich in meine Werte schnell negativ verspürt. Ich will ja im Kern so sein wie ich bin, weil so stehe ich auch zu mir selbst, zu meinen Stärken und meine Schwächen.  

Unternehmen oder Teams, die was anders „vorspielen“ als sie im Kern sind, werden über die Zeit scheitern, davon bin ich überzeugt. Wenn ein Unternehmen als ehrlich und stark rüberkommen möchte, und damit auch Expertise oder Produkte verkaufen möchte, fängt es bei den einzelnen Menschen, die einzelnen Mitarbeiter an. Wie kann ich als Geschäftsführerin meine Dienstleistungen verkaufen, wenn ich als Mensch nicht treu zu mir selber oder treu zu meinen Werten bin? Wenn es eine Übereinstimmung zwischen wer ich bin und das was ich ausstrahle existiert, hat es ein Spill-Over Effekt an alle Beteiligten. Für meine Kunden, meine Netzwerke, für mich.  

Ich werde oft gefragt, warum ich mein stabiles sicheres Job verlassen habe, um eine Firma in einer unsicheren Welt zu gründen. Es gibt viele Gründe, aber die Suche nach wahre Authentizität steht ganz oben auf meiner Liste. Aus einer Gemeinschaft, in der man als „ganzer Mensch“ wahrgenommen wird, und einer ganzheitlichen Vernetzung herauszuarbeiten, bedeutet für mich nicht nur ein glücklicheres (Arbeits)-Leben zu führen, sondern aus dieser Vernetzung und Diversität heraus auch neue Arbeitssynergien, kreativere Ideen, neue Denkansätze und nicht zuletzt auch eine höhere und ehrliche Produktivität zu erzeugen. Ich strebe nach einem Ökosystem, ein Netzwerk wo wir uns trauen über unsere Erfolge aber auch Misserfolge zu sprechen, weil nur dadurch wachsen wir als Individuen. Für mein Tink Tank wünsche ich ein Ort zu schaffen, wo jede(r) so kommt wie er oder sie ist – mit allen Fähigkeiten, Erfahrungen, Werdegänge und Meinungen, um aus der Diversität voneinander zu lernen.  

Was ist Authentizität für dich?

#coworkingwerte #authenticity #community #ehrlichkeit

« Ältere Beiträge

© 2021 Tink Tank – Blog

Theme von Anders NorénHoch ↑