Wer im Eingangsbereich des Tink Tanks den Blick über die Schilderwand schweifen lässt, stößt schnell über den ungewöhnlichen Namen und das Schild des Büro Büro Kommunikationskollektivs. Auch wir wollten nun endlich wissen, was genau hinter der Idee von „Hallo Büro Büro“ steckt und haben bei den beiden Gründerinnen Ann-Marie Falk und Romina Parejo im Interview nachgefragt. 

vl. Romina Parejo und Ann-Marie Falk

Tink Tank: Wer seid ihr und was macht ihr? 

HBB: In erster Linie ein Verbund aus Kommunikationsspezialist:innen. In etwa wie die Justice League von Marvel – wenn es in der Welt der Markenbildung etwas Wichtiges zu retten gibt, braucht man die richtigen Superheld:innen und Spezialist:innen. Dafür haben wir unser Kommunikationskollektiv „Hallo Büro Büro“ gegründet. 

Tink Tank: Wie seid ihr darauf gekommen, euer Kommunikationskollektiv zu gründen? 

HBB: Das hat sich eigentlich ganz spielerisch aus der freiberuflichen Zusammenarbeit für gemeinsame Projekte und Kund:innen ergeben. Hinsichtlich unserer Kernkompetenzen haben wir uns perfekt ergänzt – Visual Creator und Content Creator, wie Ann-Marie jetzt augenzwinkernd so sagen würde. Zudem hat jede von uns ein wertvolles Netzwerk aus weiteren Spezialist:innen mit eingebracht. Damit konnten wir schnell alle Anliegen in Sachen ganzheitlicher Markenbildung abdecken.  

Tink Tank: Was zeichnet euch dabei aus? 

HBB: Im Prinzip zwei Dinge: Ein tiefes Verständnis für die Kund:innen, weshalb all unsere Projekte mit viel Empathie und noch mehr Fragen beginnen. Auf dieser Basis entstehen dann sehr klare Handlungsansätze. Wir sind gerne konkret und hands-on orientiert. Wenn es ums Anpacken und einfach mal machen geht, sind wir in unserem Element. Lange Monologe halten, Kund:innen ihre Arbeit erklären oder überhaupt zu viel Chichi sind nicht unser Ding. Dafür lieben wir unsere Arbeit und ihre Wirkung einfach zu sehr. Denn uns geht es vor allem darum, den individuellen Markenherzschlag genau herauszuhören und ihn kommunikativ nach außen zu tragen. Das braucht erst viel Fingerspitzengefühl und dann mutige Tatkraft. 

Tink Tank: Wie seid ihr zum Tink Tank gekommen? Habt ihr bereits Erfahrung mit Coworking? 

HBB: Da war Ann-Marie die Vorreiterin. Zuvor hatte sie nur Erfahrungen in Bürogemeinschaften und war nach einer beruflichen Umorientierung auf der Suche nach einem Ort, an dem sie auf der einen Seite in Ruhe arbeiten konnte, aber dabei auch nicht alleine war oder besser gesagt sich einsam fühlte. Dann hat sie ganz klassisch nach Coworkingspaces gegoogelt, einige ausprobiert und sich schließlich für den Tink Tank entschieden. Von der Atmosphäre über den gesamten Stil und die Ästhetik hin zu der Gesamtstimmung hat alles gepasst – der ideale Ort zum kreativen Arbeiten. Und vor allem Lone als Mensch, die selbst die Leidenschaft für Coworking, Future Work und die Community widerspiegelt. 

Ich hatte wiederum vor dem Tink Tank tatsächlich noch keine Erfahrungen mit Coworking gemacht, aber schon viel davon gehört, was mich neugierig machte. Ich liebte immer den Trubel in der Agentur und die Pläuschchen an der Kaffeemaschine, die mit Pandemie und Homeoffice schlagartig wegfielen. Als ich mich dann nebenher auch noch freiberuflich verwirklichte, hatte ich fast schon einen Homeofficekoller. Ann-Maries Impuls, an meinen freiberuflichen Arbeitstagen vorbeizukommen, war nicht nur sehr verlockend, sondern letztendlich auch die Lösung. So wurde der Tink Tank schnell auch für mich zu einer echten Arbeitsheimat, in der ich mich beruflich noch weiter verwirklichen konnte und mir meine Vision einer zukunftsgerichteten Arbeitsweise aufbaute. 

Für uns ist der Tink Tank inzwischen nicht nur die Heimat für unser Kommunikationskollektiv, sondern auch immer der Ort für Ideen, Austausch und eine wunderbare Community. Wenn man der Philosophie von Future Work ein Zuhause geben müsste, dann wäre es im Tink Tank. 

Mehr zum Kommunikationskollektiv gibt es übrigens auf unserer Website. Und natürlich verraten wir in unserem Blog auch, wie es zu dem ungewöhnlichen Namen kam.