Official Blog of Tink Tank Coworking Space

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Coworking Stories & Community Management

Für uns in Tink Tank gehört Atenea einfach mal dazu. Was aber viele nicht wissen ist, dass Atenea schon Coworking seit Jahren mitmacht und sich in der Szene super gut auskennt.

Wir haben diesmal Atenea „on the spot“ und als unsere Community Managerin gefragt, wie sie das ganze Thema Coworking so sieht. Diesmal nicht als Interview.

Hey Folks, ich bin Atenea und bin im Tank Tank Community Managerin.

Das erste Mal bin ich über das Actionhouse mit Coworking in Berührung gekommen. Damals habe ich bei Jules einen Näh-Workshop gebucht und wurde schnell sowas wie ihre Assistentin. Genäht habe ich letzten Endes überhaupt nicht, dafür habe ich ein tolles Netzwerk gewonnen, Einblicke hinter verschiedene Berufsfelder erhalten, mir eine bunte Palette an Skills zugelegt und ich durfte mich mit der Planung und Durchführung von Workshops und Events befassen. 

2018 hat dann die BFabrik ihre Türen geöffnet und somit Coworking in Heidelberg auf das nächste Level katapultiert. Die Kultur- und Kreativszene in Heidelberg hatte jetzt die Möglichkeit in einem professionellen Kontext zusammen zu kommen und Ideen, die bei durchtanzten Sommernächten im Breidenbach Garten entstanden sind weiter zu denken. Heute ist Breidenbach nicht nur in Heidelberg vertreten, sondern auch in Mannheim und seit Neuestem auch in Speyer. 

Ein Jahr später kam Johannah mit Cowomen dazu und ich durfte kurz nach der Eröffnung auch bei ihr und ihren Kickass-Women ein Zuhause finden. Durch sie habe ich gelernt, wie wichtig Coworking sein kann. Sie hat nicht nur einen Safe-Space geschaffen, wo Frauen sich sicher vernetzen und austauschen können, sondern sich auch gegenseitig motivieren und inspirieren können. 

Nach mehr als 10 Jahren “meiner Coworking Ausbildung” fühle ich mich im Tink Tank angekommen. 

Lone verkörpert für mich die Coworking Werte und bereichert mit ihrem Drive und ihrer Authentizität die Heidelberger New Work Szene. Meine Aufgabe im Tink Tank ist es für reibungslose Abläufe zu sorgen und zu gewährleisten, dass die Coworker ungestört ihrer Arbeit nachgehen können. Mir ist es wichtig, dass alle die in den Tink Tank kommen sich willkommen und gut aufgehoben fühlen. 

Ich freue mich, dass so viel Bewegung in die Arbeitswelt gekommen ist und das Interesse an alternativen Arbeitsplätzen gestiegen ist. Die Arbeit passt sich immer mehr dem Menschen und seinen Bedürfnissen an, nicht andersrum und sorgt für eine bessere Work-life-balance. Ich kann nur jeden ermutigen die wunderbaren Angebote in Heidelberg zu nutzen und es einfach auszuprobieren. 

Jeder Topf… äh … jeder Coworker findet seinen Space! 

Von Bücherkind bis zur Facilitator for Change & Culture

Susanne ist schon länger bei uns in Tink Tank Space und wir sind arg glücklich darüber. Als wir sie kennengelernt haben, war sie noch Angestellte eines Großunternehmens, aber gedanklich schon gut unterwegs Richtung Selbständigkeit. Wir haben gefragt, was sie so macht.

Tink Tank: „Hey Susanne, wie lautet deine Berufsbezeichnung?“

Susanne:“ Ich bin Facilitator for Change & Culture. Schau mal vorbei unter The Texturalists.“.

Tink Tank: „Wo arbeitest du?“

Susanne: „Tja, wo immer ich gebraucht werde, am liebsten virtuell mit Teams aus der ganzen Welt“.

Tink Tank:“ Was war der erste Job, für den du bezahlt wurdest und wie alt warst du?“

Susanne: „Ich war Bücherkind in der Stadtbücherei Ulm und ich dürfte so 14 Jahre alt sein“.

Tink Tank: „Was magst du an deinem Job und wie sieht dein Arbeitsalltag aus?“

Susanne: „Ich liebe die Arbeit mit Menschen, die an ihren Herausforderungen, Wünschen und Zielen arbeiten möchten. Während meines Arbeitsalltags beschäftige ich mich mit Vorbereitungen von Workshops, Absprachen mit Kunden, Interviews und natürlich Design und Durchführung von Workshops. Ich arbeite viel in Mural, nehme Teil an Communities, widme aber auch Zeit für eigenen Lernen.“

Tink Tank: „Was sind die Herausforderungen in deinem Arbeitsgebiet?“

Susanne: „Das Jonglieren der verschiedenen Aufgaben und zugleich ist das ja genau das Spannende.“

Tink Tank: „Hat die Pandemie Auswirkungen auf deine Arbeit und Branche?“

Susanne: „Mein Schwerpunkt sind Teams, die über verschiedene Standorte verteilt sind. Damit ist mein Haupteinsatzmittel die virtuelle Welt und ihre Möglichkeiten, sich auch über Länder und Städte hinweg zu vernetzen und besser zusammenzuarbeiten oder Veränderungen gemeinsam zu bewältigen“.

Tink Tank: „Was ist deiner Meinung nach toll daran, in einem Coworking Space zu arbeiten?“

Susanne: „Ich kann mich austauschen oder konzentriert arbeiten. Ich kann Kontakte pflegen oder in der Arbeit abtauchen. Es ist immer meine bewusste Entscheidung, und ich mag diese Möglichkeit. Zudem ist es gerade als Selbständige schön, nicht nur ein fachliches, sondern auch ein beruflich übergreifendes Netzwerk aus unterschiedlichen Branchen zu haben. Und genau das finde ich beim Coworking Space vor: verschiedene und wunderbare Menschen mit ganz unterschiedlichen Interessen.“

Tink Tank: „Was magst du an Tink Tank?“

Susanne: „Tink Tank ist ein wunderbarer Ort: modern, kollaborativ, community-aufbauend ohne einen Zwang darzustellen. Es ist eine Einladung zum Miteinander. Ich mag die vielen tollen Arbeiten für die Community, um uns miteinander zu vernetzen. Dazu kommt die Offenheit im Space, die Freundlichkeit aller und das Interesse an den anderen.“

Tink Tank: „Was ist das Must-Have in einem Coworking Space, damit du gut arbeiten kannst?“

Susanne: „Exzellente Internetverbindung, aufgeräumte Plätze und eine Verlässlichkeit zum guten Arbeiten. Dazu kommen die kleinen Räume oder Möglichkeiten sich zurückzuziehen. Und Raum für sozialen Sein.

Vielen dank, Susanne!

Webseite: The Texturalists & LinkedIn

#community #communityleben #facilitator #change #changemanagement #culture #culturechange

Wann war deine letzte Auszeit?

Die Frage wurde mir gestellt als Teil eines Interviews über meine Gründung und das Leben als Coworking Betreiberin. Es hat mich ins Grübeln gebracht, weil obwohl ich mich topfit fühle, ist es schon eine lange Weilchen her, dass ich eine so richtig innerliche Auszeit genommen habe.

Ich kenne fast ausschließlich Personen, die gefühlt dieses vergangenen Jahr „durchgearbeitet“ haben. Wir wissen aber alle wie wichtig gezielte Auszeiten sind, in der wir vom Beruf und Verpflichtungen komplett Abstand nehmen. Studien sagen uns sogar, dass für eine solche Auszeit gar kein besonders langer Aufenthalt am Ort notwendig ist. Viel wirksamer sind kürzere Aufenthalte, dafür aber mehrmals.

Also, wo befindet sich dein „Happy Place“? Da wo du in erster Sekunde den ganzen Stress ablassen kannst! Da wo du die Verbindung zu dir selber wieder herstellen kannst, egal ob während Arbeit oder Freizeit. Dein Ort wo du authentisch sein kannst.

Für mich gilt mein Haus in Dänemark als mein Happy Place. In dem Haus bin ich seit ich 8 Jahre alt immer wieder gekommen. Meine Eltern waren Selbständig und wenn Schulferien waren, sind wir zum Haus gefahren und meine Eltern sind zwischen Haus und Geschäft gependelt – wir Kinder waren da zu Hause über alle Ferienwochen. Als ich älter wurde, habe ich Freundinnen und Freunde mitgebracht, wir haben gefeiert, gechillt, gelacht und geliebt. Als ich in Hamburg wohnte, sind wir oft nach der Arbeit Freitag über die Grenze gefahren und Montag ganz früh wieder zurück, und als meine Kinder zur Welt kamen, haben sie von Tag eins gelernt, das Haus und der Gegend zu lieben. Als mein Papa gestorben ist, kam er direkt von dem Haus ins Krankenhaus.

Auszeit lädt uns zum Reflektieren ein, zum Nachdenken. Deine Geschwindigkeit verlangsamt sich, der Puls geht runter. Du atmest wieder durch.

Also, planst du schon eine Auszeit, ob es am Meer, in den Bergen, in deiner Badewanne oder einfach mal auf der Wiese nah an zu Hause?

Interview in #Spaces

Im ersten Fachmagazin für Coworking Spaces „#Spaces“ sind Tink Tank und Gründerin Lone interviewed. Wie im Editorial erwähnt: Corona hat in den vergangenen Monaten nicht nur unseren Alltag auf den Kopf und gleichzeitig auf eine harte Probe gestellt, sondern vor allem die Arbeitswelt. Nicht wenige Menschen arbeiten seit geraumer Zeit während der Pandemie in den eigenen vier Wänden; nicht immer handelt es sich dabei um ein echtes Homeoffice. Und nicht wenige Unternehmen stellen sich vermehrt die Frage, ob eine Reduzierung der vorgehaltenen Büroflächen nicht sinnvoll sein könnte. Und unter welchen Bedingungen. Nicht immer ist die Arbeit daheim eine tragfähige Lösung: weder für Unternehmen noch für Angestellte. Coworking Spaces – in welcher Form auch immer – können aber ein Teil der Antwort sein.

Lasst dich inspirieren und werft ein Blick in die #Spaces.

Quantum Computing & Forschung

Manuel ist seit einem Monat bei uns in Tink Tank Space. Da er oft Calls mit US und Kanada hat und sich überall im Space rum bewegt, haben wir gefragt was er denn so macht.

Tink Tank: „Hey Manuel, wie lautet deine Berufsbezeichnung?“

Manuel: „Quantum Application Scientist“. Ich forsche an Quantenalgorithmen und möglichen Anwendungen.“

Tink Tank: „Wo arbeitest du?“

Manuel: „Zapata Computing Inc. Eine US-Kanadische Firma, 2016 gegründet, die Forschung im Bereich des Quantencomputing macht und sich darauf fokussiert, so bald wie möglich einen praktischen/wirtschaftlichen Nutzen aus dieser neuen Technologie zu ziehen.“

Tink Tank: „Was war der erste Job, für den du bezahlt wurdest und wie alt warst du?“

Manuel: „Ich habe während des Studiums als wissenschaftliche Hilfskraft bei meinem Professor gearbeitet und mich so parallel zu den Vorlesungen in mein jetziges Feld eingearbeitet. Ich war da 19-20 Jahre alt.

Tink Tank: „Was magst du an deinem Job und wie sieht dein Arbeitsalltag aus?“

Manuel: „Ich mag, dass ich sehr viele Freiheiten habe und von mir genau das erwartet wird, was ich leidenschaftlich sowieso machen möchte. Außerdem lerne ich sehr viel über die inhaltlichen Möglichkeiten von Quantencomputing, Forschung an sich und auch #programmieren und #Software-Entwicklung. Ich habe paar Forschungsprojekte, die ich je nach momentaner Priorität bis nachmittags bearbeite. Dann beginnen die Meetings mit Kollegen in den USA und Kanada. Meine Forschung besteht aus dem Lesen wissenschaftlicher Artikel und viel Prototyping von Algorithmsideen. Im fortgeschritteneren Stadium der Projekte geht es um die solide Implementierung des Codes, damit ich und andere ihn flexibel nutzen können.“

Tink Tank: „Was sind die Herausforderungen in deinem Arbeitsbereich“?

Manuel: „Zwei Herausforderungen kommen mir da besonders in den Sinn. Erstens ist es beim momentanen Stand der Forschung praktisch unmöglich einzuschätzen, welche Algorithmen sich durchsetzen werden und tatsächlich nützliche Ideen sind. Und dann ist es auch noch praktisch unmöglich, realistische Anwendungen zu simulieren, weil das per Definition des Quantencomputing sehr schnell un-simulierbar wird“.

Tink Tank: „Welche Skills muss man für deine Arbeit mitbringen?“

Manuel: „Ich habe erst vor Kurzem mein Studium abgeschlossen und mit dieser Arbeit angefangen. Daher kann ich die erste Frage nicht wirklich beantworten. Was mir aber sehr viel gebracht hat, ist meine offensichtliche Neugier und mein Enthusiasmus, gepaart mit genug Skills, um Ideen schnell umzusetzen und zu testen. Diese Skills sind solide Erfahrung mit der Programmiersprache Python, Kenntnisse aus der Quantenphysik, und ein angelernter Hintergrund im Machine Learning. Mindestens 2 dieser 3 sind sicherlich Pflicht.“

Tink Tank: „Hast du bereits Erfahrung mit Coworking und was ist deiner Meinung nach toll daran in einem Coworking Space zu arbeiten?“

Manuel: „Ich war zuvor bei einem anderen Coworking Space, wo es mir irgendwann zu eng wurde. Außerdem war das Internet unzuverlässig. Obwohl ich eigentlich überall arbeiten könnte, ist ein bezahlbarer Arbeitsplatz, der mir einen ausgeglichenen Arbeitsalltag bietet. Der soziale Aspekt ist dabei flexibel, je nach Anlass, Tagesform und Arbeitspensum.“

Tink Tank: „Was magst du an Tink Tank und was sind „Must-Haves“, damit du gut arbeiten kannst?“

Manuel: „Ich mag in Tink Tank zu sein, weil es ein voll ausgestatteter Arbeitsplatz ist mit sehr angenehm eingerichteten und weitläufigen Räumen ist. Man merkt, dass Lone aus Erfahrung weiß, was sie beim Arbeiten brauchen könnte. „Must-haves“ für mich sind abgeschlossene Bereiche, wo ich meine Meetings haben kann und auch andere Members ausweichen kann. So hat jeder seine Privatsphäre und der Arbeitsraum bleibt angenehm ruhig. Außerdem gute Internet!“.

Vielen dank, Manuel!

#creativelifehappylife #workhardanywhere #quantumcomputing

Wenn der Wind des Wandels weht …

Wenn wir in 10-20 Jahren zurückdenken werden, was wir in den letzten 12 Monaten als Gesellschaft und globaler Community gelernt haben, wie werden wir unsere Geschichten erzählen? Eine Geschichte von Stillstand, Depressionen und Zerstörung, oder eine Geschichte von Neustart, Durchbruch und Veränderung?

Meine persönliche Geschichte formt sich täglich. Mit jedem Schritt nach vorne sind Kanten schärfer geworden. Werten haben sich tiefer manifestiert. Fähigkeiten sind zur Oberfläche gekommen, von deren Stärke ich nicht wusste.

Jeden Tag zu meinem Spiegelbild möchte ich sagen können, dass ich authentisch geblieben bin, zu der Person die ich bin. Ich möchte sagen können, dass ich Menschen um mich höflich und respektvoll behandelt habe. Ich möchte sagen, dass ich meine Fingerabdrücke in der Welt hinterlassen habe, wie ich mein ideales Weltbild sehe – durch „machen“ statt „meckern“, durch „positiv“ statt „negativ. Durch „Ich“ statt „die“.

Es soll ehrlich sein. Authentisch. Aufrichtig. Menschlich. Bunt. Liebevoll. So sieht mein Weltbild aus. Dafür stehe ich jeden Tag auf.

Wenn wir arbeiten und leben, prägen wir die Welt um uns, und die Welt uns. Deswegen ist es mir so wichtig, dass die veränderte Welt um uns genau diese Tage sich zum Positiveren hinbewegt. Trotz die höchste Belastung durch eine Pandemie, haben wir auch die einzigartige Chance, die Überbleibseln in unsere Hände zu nehmen und was Neues erschaffen. Sei es eine neue Arbeitswelt, einen neuen Alltag, einen neuen Umgang mit uns selber und einander.

Noch erlebe ich zu wenig tatsächliche Umsetzungen einer Neuen Welt. Noch scheint die Unsicherheit – oder sei es Unwissenheit – den festen Griff in uns zu haben. Die „Do´er“ unter uns fühlen sich erschöpft. Die Passiven unter uns haben mehrere Freunde gekriegt. Die Stärken unter uns fühlen sich schwach. Die Schwächen gestärkt, weil sie nicht mehr alleine sind.

Deswegen motiviert es, wenn Bewegung plötzlich einsetzt. Man spürgt das „Auf“ intensiver als je zuvor. Die Süße der Veränderung zeigt sich durch einen normalen Dienstag wo das Coworking Space voll scheint. Es zeigt sich in dem Dialog mit Unternehmen, die die Veränderung verstanden hat und gleich in Umsetzungs-Mode geht. Für diese Unternehmen und Menschen kann es nicht schnell genug gehen, damit sie die Veränderung anfassen können, spüren können, darauf aufbauen können.

Beispiele aus meinem Alltag sind zum Beispiel den Personaldienstleister für IT- und Fach-Experten, die die Führung in New Work einnimmt, um ihre Mitarbeiter einen noch moderneren und attraktiveren Arbeitsplatz anbieten zu können. Sie haben verstanden, dass die Welt von morgen nicht mehr die ist, die gestern war, und dass sie selber was in ihre Kultur, in ihre Werte verändern müssen.

Oder die Rednerin für Hochzeiten und Beerdigungen, die durch die Umsatzeinbußen neue Geschäftsfelder definiert haben und jetzt Schreib-Workshops anbietet an hoffnungsvolle kommende Autoren. Durch ihre kämpferische Lebenseinstellung erobert sie nicht nur neue Revenue-Streams aber dabei auch Herzen und Bewunderung.

„Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die Einen Schutzmauern, die Anderen bauen Windmühlen“. Mit diesem Motto aus der Woche können wir alle was hinter den Ohren schreiben und jeden Tag, jeden Schritt mit diesem Satz anfangen. Nur du definierst die Schritte, die du machst. Nur du kannst deine Geschichte zu kreieren, wie du die in Zukunft erzählen möchtest.

Was macht ein „Digital Growth Freelancer“?

Dominik (Dom) lernten wir kennen, als er für einen unseren ersten Coworking-Firmen engagiert wurde. Damit war Dom plötzlich jeden Tag da. Oder wo ist er jetzt wieder? Dom liebt es nämlich innerhalb eines Tages mehrfach den Arbeitsplatz zu wechseln. Mal auf der Couch, mal in der Küche. Dann wieder am Schreibtisch und dann in Chillraum. Der perfekte Flex-Coworker!

Tink Tank: „Hey Dom, wie lautet deine jetzige Stellenbeschreibung?“

Dom: „Digital Growth Freelancer“. Für meinen Hauptkunden, Canva, bin ich gerade Affiliates & Partnerships Lead für die DACH-Region.“

Tink Tank: „Wo arbeitest du?“

Dom: „Wenn ich nicht in Tink Tank bin, bin ich im Homeoffice in der Mannheimer Hafenstraße. Ich arbeite in der Regel für B2B Software-ScaleUps aus dem Auslang, die ihr Geschäft in Zentraleuropa ausbauen wollen. Mein aktueller Hauptkunde ist das Design-Softwareunternehmen Canva„.

Tink Tank: „Was war der erste Job, für den du bezahlt wurdest?“

Dom: „Orgelspielen, jeden Sonntag morgen in der Kirche!“

Tink Tank: „Wie sieht dein Tag so aus?“

Dom: „Die meisten meiner Tage beginnen vor 7 Uhr mit einer Stunde Sport. Danach geht es, nach dem (jeden Tag ähnlichen) Frühstück an die Arbeit. Ich versuche mir den Vormittag möglichst frei von Meetings zu halten, so dass ich mich Vormittags ungestört und blitzschnell um das Neugeschäft kümmern und kritische Projekte vorantreiben kann. Die ersten Meetings nehme ich dann gegen die Mittagszeit wahr. Meine Mittagspause gestalte ich recht kurz mit einem vorgekochten Essen und etwas Bewegung an der Luft. Irgendwann gegen 18.00 Uhr mache ich in der Egel meinen ersten Feierabend, um dann ein paar Stunden für mich oder mit Freunden zu verbringen und zu essen. Gegen 20.30 Uhr setze ich mich wieder an den Laptop und arbeite an Nebenprojekten und/ oder Überbleibsel des Tages. Den Tag lasse ich in der Regel mit einer kurzen Reflektion und etwas Lesen ausklingen. Natürlich schaffe ich es nicht jeden Tag ganz genau so durchzuführen, vor allem wenn ich früh morgens Meetings mit dem Canva-Team in Sydney habe. Doch man gibt sein Bestes, eine gewisse Routine zu haben.“

Tink Tank: „Hast du einen ultimativen Life Hack, den du teilen möchtest?“

Dom: „Nutzt manche Wartezeiten im Alltag zum Meditieren und Ruhe finden, statt auf´s Handy oder die Uhr zu gucken“.

Tink Tank: „Hast du bereits Erfahrung mit Coworking?“

Dom: „Der Tink Tank war tatsächlich der allererste Coworking Space, in dem ich über Monate hinweg Mitglied war. Davor habe ich nur ein paar WeWorks auf Tagesbasis kennengelernt. So herzlich wie im Tink Tank war’s dort aber nie. Ich mag die Möglichkeit, Teil einer offenherzigen Community zu sein, in welcher man sich gegenseitig hilft. Bei Tink Tank mag ich besonders die herzliche Atmosphäre, die lichtdurchfluteten Räume, höhenverstellbare Tische (ich stehe am Schreibtisch mehr als ich sitze!!!), der Relax-Room und die Nähe zum Hauptbahnhof“.

Danke, Dom!! 🙂

YouTube, Coworking & our own real Gamer

Some weeks back, I got a phone call from a guy called Stratos that he was looking for a place to work and if he could stop by to take a look. A few days later, Stratos joined officially our community and added not only a new industry to our group. He is also our first YouTuber, and we are proud to say that we are one of the 171,000 followers of his channel! We asked him to explain a bit about himself.

1. What is your official job title?

Stratos: „My job title is weird 🙂 I am both a content creator on YouTube AND a video editor for various esports teams and YouTube/twitch creators.“

2. How did you get to do your job?

Stratos: “ All started when I came back from a failed internship in Lleida, Spain, back in 2016. I was there with my best friend and started an internship as a game developer, but quickly realized it was not something that I liked doing, and I left after only 4 days of work. When I came back home, I started making silly videos with some funny moments from my gaming sessions and then ended up watching a bunch of tutorials on how to edit. After 6 months I got an email out of nowhere that asked me to be a video editor for a YouTube channel that was just starting but had huge potential. Initially I thought it was a scam, but it ended up being my main editing job for the next 2 years.“

„The channel went from 10K subscribers to 560K the day I stopped working on it and my videos (more than 120 of them) had a total of more than 100M views combined. After that I managed to get more clients/YouTubers to work with and grew my CV/Portfolio rapidly in the next year or so. At the same time I was building my first YouTube channel and managed to grow it up to 25K subscribers and a total of 6M views. The videos were for a not that big game called Heroes of the Storm. „

„After working a year as an editor with the owner of the Recall YouTube channel, we decided that I will take over the channel and create content weekly on it and become part owner. That change happened in May 2019, and it was mainly because the channel needed some drastic changes and a voice/face in order to be able to monetize the videos, and I was willing to do it, so I therefore became the face of Recall plus the editor plus part owner.“

„At the same time I continued working with other clients and in 2019 I worked with some big ones such as FNATIC, NYXL, Andbox, Rekkles, Broxah, Aphromoo, Kaypea and many more. So my CV/Portfolio at that point was pretty well-built. And since then I am doing my best to help the Recall channel grow and at the same time find new clients mainly into the esports scene such as TSM.“

3. What is the name of your game, and why do you like this game so much?

Stratos: „The name of the game that I create content about on the Recall channel is Overwatch. I have been playing this game since day 1 back in May 2016, and I instantly fell in love with the aesthetics, the world and the gameplay overall. I remember the first time that I played it, I couldn’t sleep at night because I was really excited and had a dream of playing the game as well.“

4. What is a popular game everyone seems to love, but you do not like, and what is the longest time you have sat playing games non-stop?

Stratos: „Oh maaaan, that would be Fortnite for me. I just can’t seem to like this game now. I used to play it the first year it came out, before it blew up the internet. But eventually I somehow started really not liking it and after working on some video content on it, I hated it. It’s one of the few games that I refuse to create content/videos about.“

„The longest time I have played would be around 10-14h back when i was 16 years old at an internet café. I spent 3 days straight playing for around 16h a day with some breaks for food and WC with some of my friends playing Warcraft 3 and Call of Duty. Those were some great times…“

5. Why did you choose to work in a Coworking Space?

Stratos: „I did not have any Coworking experience until I started working at Tink Tank. It helps me be more driven and willing to work. The fact that I come to a place where other people around me are working, helps me motivate myself to also work hard and not slack off on my couch or my fridge now and then.“

„I like Tink Tank because of the atmosphere, the space itself and how clean, tidy and well-designed it is. Also, from the first time I met Lone and visited the space, I got a „family“ kinda vibe, so I loved that as well. Lone is a great person that also cares a lot about your needs and you personally.“

„Working in a Coworking space makes work easier for me due to fast internet (the fastest you can imagine), comfortable ergonomic chairs and desk, a lot of natural light and a spacious area to work, so people are not on top of each other, especially during these COVID-19 times when things like that are super important.“

Thank you, Stratos, for the interview and for being with us in Tink Tank!

Follow Stratos on his YouTube Channel „Recall“ – https://www.youtube.com/channel/UCMv-zxJuFkpRnNRQhFuVKEg

Diversity gelebt und diskutiert

Am 21.3.2021 ist Tag gegen rassistische Diskriminierung. Wir haben Diversity-Beraterin  Annika von Redwitz zu dem Thema gefragt: 

Wie erlebst du Diskriminierung?

Es ist ein Jammer, dass wir durch Diskriminierung und Rassismus Menschen verletzen, verunsichern, verlieren. Menschen, die zum großen Teil hier geboren sind und die deutsche Staatsbürgerschaft haben, hier arbeiten und sich in der Gesellschaft einbringen. Ich bin ja selbst Migrantin, als Schwedin sieht man es mir aber nicht an – reines Glück. Aber ich bin im Endeffekt weniger Deutsch als z.B. Menschen mit türkischen oder afrikanischen Wurzeln die hier geboren sind.

Wie können wir als Individuen gegen Diskriminierung arbeiten?

Am wichtigsten ist es, dass wir, die zur Mehrheitsgesellschaft gehören merken, dass wir mit Scheuklappen herumlaufen und nicht alles mitbekommen, was passiert. Das wir feststellen, dass Diskriminierung stattfindet, und 1) die marginalisierten Gruppen und ihre Argumente anhören, 2) die Argumente verstehen wollen und wenn wir sie verstanden haben: 3) unser Verhalten entsprechend ändern.

Es kann nicht sein, dass wir z.B. eine Schnitzelsoße nicht umbenennen wollen, obwohl wir wissen, dass wir Gefühle von Menschen verletzen, in dem wir den Namen benutzen. Jeder von uns kann auf unsere Sprachen achten und versuchen, achtsam und respektvoll zu kommunizieren.

Wir können als Einzelpersonen schon einiges gegen Alltagsrassismus tun, aber der strukturelle Rassismus in der Gesellschaft muss von der Politik und von staatlichen Institutionen angegangen werden.

Gedanke des Tages? /Frage des Tages?

Überlegt mal: Wann hast du dich zuletzt mit einer Person mit einer anderen Hautfarbe oder kulturellen Hintergrund unterhalten?

Was kannst du tun, um mehr über die Auswirkung von Vorurteilen und Stereotypen zu lernen, und entsprechend deinem Verhalten zu verändern?

Danke, Annika, für deine Worte! Wer mehr über Annika erfahren möchte, besuch gerne die Webseite von v. Redwitz Consult.

#gegendiskriminierung #gegenrassismus #diversity

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