Official Blog of Tink Tank Coworking Space

Kategorie: Learning

Wenn Ulm nach Heidelberg kommt

Die Firma Scherr+Klimke ist seit ein paar Monaten bei uns fix. Schon im November 2020 hatten wir Besuch von den netten Herren und nach ein paar Monaten emailing ist Scherr+Klimke dann eingezogen. Wir freuen uns auf das Team, das mehr Early Birds ist wie die Tink Tank Betreiberin. Wir haben gefragt, was das Team so macht.

Tink Tank: Hey, wer versteckt sich hinter Scherr + Klimke?

Dietmar: Wir sind eine Planungsgesellschaft in Ulm mit ca. 120 Mitarbeitern – unsere Firma ist nach den beiden Gründern benannt: Scherr + Klimke AG.

Tink Tank: Was macht Ihr?

Dietmar: Wir unterstützen Unternehmen und Krankenhäuser bei ihrer betrieblichen Optimierungen und bei allen Fragen rund ums Bauen. Dazu haben wir Logistiker, Prozessberater, Betriebs-, Automatisierungs- und Anlageplaner, Architekten, Statiker, Planer für die Haustechnik (Elektro, Heizung, Sanitär, Klima etc), Gutachter und dazu noch die notwendigen Projektsteuerer. Das gesamte Dienstleistungsportfolio macht uns zu einem umfassenden Generalplaner für komplexe Krankenhaus-, Labor- und Fabrik-Lösungen – komplett aus einer Hand.

Tink Tank: Hattet ihr bereits Erfahrung mit Coworking?

Dietmar: Es ist unser erstes Coworking-Engagement. Wir sind durch unser bundesweites Wirken häufig schon in Kontakt damit gewesen – hatten uns aber noch nie konkret dazu entschlossen.

Tink Tank: Was mögt ihr an Tink Tank?

Dietmar: Die Menschen, die Räume und das unkomplizierte Miteinander.

Tink Tank: Was ist aus eurer Sicht Must-Have in einem Coworking Space?

Dietmar: Damit wir uns um nichts anderes als unsere Arbeit kümmern müssen und dann noch gleichzeitig in einer interessanten Community Teil haben zu dürfen – Kontakte finden – ein Miteinander und Gemeinsamkeiten ausleben können.

Vielen Dank, Dietmar und das ganze Team.

Webseite: Scherr + Klimke AG

Das Streben nach Ehrlichkeit und Authentizität

Durch meine vielen Jahren als Angestellte habe ich immer wieder Situationen erlebt, wo ich mich in Rollen reinversetzen musste, weil die Situation oder das Team es verlangt hatte. Ich habe Stellen und Führungen eingenommen, wo ich mich gezwungen gefühlt habe, jemanden andere zu sein als die Person, die ich bin. Meine Erfahrung ist, dass man für eine absehbare Zeit sich verstellen kann, vor allem wenn man es sich bewusst macht, dass es jetzt so ist.  Wenn ich aber über längere Zeit mich als jemand andere ausgeben musste, hat es sich in meine Werte schnell negativ verspürt. Ich will ja im Kern so sein wie ich bin, weil so stehe ich auch zu mir selbst, zu meinen Stärken und meine Schwächen.  

Unternehmen oder Teams, die was anders „vorspielen“ als sie im Kern sind, werden über die Zeit scheitern, davon bin ich überzeugt. Wenn ein Unternehmen als ehrlich und stark rüberkommen möchte, und damit auch Expertise oder Produkte verkaufen möchte, fängt es bei den einzelnen Menschen, die einzelnen Mitarbeiter an. Wie kann ich als Geschäftsführerin meine Dienstleistungen verkaufen, wenn ich als Mensch nicht treu zu mir selber oder treu zu meinen Werten bin? Wenn es eine Übereinstimmung zwischen wer ich bin und das was ich ausstrahle existiert, hat es ein Spill-Over Effekt an alle Beteiligten. Für meine Kunden, meine Netzwerke, für mich.  

Ich werde oft gefragt, warum ich mein stabiles sicheres Job verlassen habe, um eine Firma in einer unsicheren Welt zu gründen. Es gibt viele Gründe, aber die Suche nach wahre Authentizität steht ganz oben auf meiner Liste. Aus einer Gemeinschaft, in der man als „ganzer Mensch“ wahrgenommen wird, und einer ganzheitlichen Vernetzung herauszuarbeiten, bedeutet für mich nicht nur ein glücklicheres (Arbeits)-Leben zu führen, sondern aus dieser Vernetzung und Diversität heraus auch neue Arbeitssynergien, kreativere Ideen, neue Denkansätze und nicht zuletzt auch eine höhere und ehrliche Produktivität zu erzeugen. Ich strebe nach einem Ökosystem, ein Netzwerk wo wir uns trauen über unsere Erfolge aber auch Misserfolge zu sprechen, weil nur dadurch wachsen wir als Individuen. Für mein Tink Tank wünsche ich ein Ort zu schaffen, wo jede(r) so kommt wie er oder sie ist – mit allen Fähigkeiten, Erfahrungen, Werdegänge und Meinungen, um aus der Diversität voneinander zu lernen.  

Was ist Authentizität für dich?

#coworkingwerte #authenticity #community #ehrlichkeit

Masterarbeit und Klimawandel

Als wir David kennenlernten, steckte er in den letzten Zügen seines Masterstudiengangs Geografie an der Uni Heidelberg, bei dem er sich unter anderem mit dem Thema der nachhaltigen Raumentwicklung befasste. Daher war er mit dem Konzept des Coworkings bereits vertraut und hat hierüber sogar seine Masterarbeit geschrieben.

Neben dem ohana_social_enterprise Kaffee, der übrigens auch nachhaltig ist, schätzte er die Atmosphäre im Tink Tank und dass er konzentriert und ohne Ablenkung produktiv arbeiten konnte. Er hatte im Tink Tank zudem die Möglichkeit, spannende Menschen kennenzulernen, wodurch ein interessanter Austausch zustande kam.

Heute ist David Klimaanpassungsmanager beim Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz bei der Stadt Offenbach am Main und arbeitet daran, die Stadt und Menschen ein Stück klimaresistenter zu machen.

Wer spannende Fakts zum Klimawandel und zur Klimaanpassung hören möchte, sollte unbedingt David kennenlernen!

Auch in Lock-down wird man älter!

Tink Tank Space feiert diese Woche 1-jähriges #Geburtstag und wir haben das Gefühl, dass das Jahr wie im Flug vergangen ist.

Am 3.2.2020 haben wir offiziell Tink Tank Space eröffnet. Die ersten Buchungen waren im Kalender und eine Reihe von Kundenworkshops & Meetups schon geplant. 5 Wochen später kam der erste Lock- down und damit auch die Stornierungen in Stundentakt. Fokus auf das Wichtigste: Unser tolle #Community! Wir haben so wunderbaren #Coworkern an unserer Seite, dazu ein starkes #Netzwerk von #Experten, Partner und Geschäftspartner.

Einiges hat sich getan in diesem ersten Jahr unseres Bestehens: Wir sind jeden Monat um neue, tolle Coworker gewachsen, und haben versucht möglichst viele Wünsche unserer Coworker zu erfüllen:

  • Flexible Membership modelle (3, 8, 12 mal pro Monat sowie über Corona auch halbe Tage)
  • Nutzung alle Meetingräume & Flächen ohne Mehrkosten
  • Ein gemütliches Plätzchen zum Chillen mit Möglichkeit zum „Powernapping“
  • Kinder mitbringen als Homeschooling uns alle getroffen hat
  • Duschmöglichkeit
  • Aktenvernichter
  • Microwelle (und Popcorn-Tüten)
  • Vorträge, Workshops, MeetUps von Coworker für Coworker
  • Experten-Netzwerk für alle

Weitere Überraschungen für euch alle diese Woche

  • Einen Infoscreen am Empfang mit „latest & greatest“
  • Telefonboxen für zwischendurch & vertrauliche Gespräche 
  • Kunst auf den Wänden von tollen lokalen Künstler

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ThrowbackFriday: Learning in the flood of work

At SAP d-kom 2019, I spoke at a panel on the topic “Learning in the flow of work” – or should I say the “flood” of work. No time before has it been so essential to keep your skills maintained, and keep up with the speed of digitalization, and no time before are we seeing a rapidly increasing number of employees having difficulties getting the balance right without sacrificing health, work-life-balance and even your job. We are overwhelmed by sentences from everywhere on keeping ourselves relevant, on the edge, receiving a flow of invites for on-site events, class-room training, virtual enablement sessions etc. „How do we find the time?“, we ask ourselves daily.

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