Official Blog of Tink Tank Coworking Space

Monat: Mai 2021

Von Bücherkind bis zur Facilitator for Change & Culture

Susanne ist schon länger bei uns in Tink Tank Space und wir sind arg glücklich darüber. Als wir sie kennengelernt haben, war sie noch Angestellte eines Großunternehmens, aber gedanklich schon gut unterwegs Richtung Selbständigkeit. Wir haben gefragt, was sie so macht.

Tink Tank: „Hey Susanne, wie lautet deine Berufsbezeichnung?“

Susanne:“ Ich bin Facilitator for Change & Culture. Schau mal vorbei unter The Texturalists.“.

Tink Tank: „Wo arbeitest du?“

Susanne: „Tja, wo immer ich gebraucht werde, am liebsten virtuell mit Teams aus der ganzen Welt“.

Tink Tank:“ Was war der erste Job, für den du bezahlt wurdest und wie alt warst du?“

Susanne: „Ich war Bücherkind in der Stadtbücherei Ulm und ich dürfte so 14 Jahre alt sein“.

Tink Tank: „Was magst du an deinem Job und wie sieht dein Arbeitsalltag aus?“

Susanne: „Ich liebe die Arbeit mit Menschen, die an ihren Herausforderungen, Wünschen und Zielen arbeiten möchten. Während meines Arbeitsalltags beschäftige ich mich mit Vorbereitungen von Workshops, Absprachen mit Kunden, Interviews und natürlich Design und Durchführung von Workshops. Ich arbeite viel in Mural, nehme Teil an Communities, widme aber auch Zeit für eigenen Lernen.“

Tink Tank: „Was sind die Herausforderungen in deinem Arbeitsgebiet?“

Susanne: „Das Jonglieren der verschiedenen Aufgaben und zugleich ist das ja genau das Spannende.“

Tink Tank: „Hat die Pandemie Auswirkungen auf deine Arbeit und Branche?“

Susanne: „Mein Schwerpunkt sind Teams, die über verschiedene Standorte verteilt sind. Damit ist mein Haupteinsatzmittel die virtuelle Welt und ihre Möglichkeiten, sich auch über Länder und Städte hinweg zu vernetzen und besser zusammenzuarbeiten oder Veränderungen gemeinsam zu bewältigen“.

Tink Tank: „Was ist deiner Meinung nach toll daran, in einem Coworking Space zu arbeiten?“

Susanne: „Ich kann mich austauschen oder konzentriert arbeiten. Ich kann Kontakte pflegen oder in der Arbeit abtauchen. Es ist immer meine bewusste Entscheidung, und ich mag diese Möglichkeit. Zudem ist es gerade als Selbständige schön, nicht nur ein fachliches, sondern auch ein beruflich übergreifendes Netzwerk aus unterschiedlichen Branchen zu haben. Und genau das finde ich beim Coworking Space vor: verschiedene und wunderbare Menschen mit ganz unterschiedlichen Interessen.“

Tink Tank: „Was magst du an Tink Tank?“

Susanne: „Tink Tank ist ein wunderbarer Ort: modern, kollaborativ, community-aufbauend ohne einen Zwang darzustellen. Es ist eine Einladung zum Miteinander. Ich mag die vielen tollen Arbeiten für die Community, um uns miteinander zu vernetzen. Dazu kommt die Offenheit im Space, die Freundlichkeit aller und das Interesse an den anderen.“

Tink Tank: „Was ist das Must-Have in einem Coworking Space, damit du gut arbeiten kannst?“

Susanne: „Exzellente Internetverbindung, aufgeräumte Plätze und eine Verlässlichkeit zum guten Arbeiten. Dazu kommen die kleinen Räume oder Möglichkeiten sich zurückzuziehen. Und Raum für sozialen Sein.

Vielen dank, Susanne!

Webseite: The Texturalists & LinkedIn

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Wann war deine letzte Auszeit?

Die Frage wurde mir gestellt als Teil eines Interviews über meine Gründung und das Leben als Coworking Betreiberin. Es hat mich ins Grübeln gebracht, weil obwohl ich mich topfit fühle, ist es schon eine lange Weilchen her, dass ich eine so richtig innerliche Auszeit genommen habe.

Ich kenne fast ausschließlich Personen, die gefühlt dieses vergangenen Jahr „durchgearbeitet“ haben. Wir wissen aber alle wie wichtig gezielte Auszeiten sind, in der wir vom Beruf und Verpflichtungen komplett Abstand nehmen. Studien sagen uns sogar, dass für eine solche Auszeit gar kein besonders langer Aufenthalt am Ort notwendig ist. Viel wirksamer sind kürzere Aufenthalte, dafür aber mehrmals.

Also, wo befindet sich dein „Happy Place“? Da wo du in erster Sekunde den ganzen Stress ablassen kannst! Da wo du die Verbindung zu dir selber wieder herstellen kannst, egal ob während Arbeit oder Freizeit. Dein Ort wo du authentisch sein kannst.

Für mich gilt mein Haus in Dänemark als mein Happy Place. In dem Haus bin ich seit ich 8 Jahre alt immer wieder gekommen. Meine Eltern waren Selbständig und wenn Schulferien waren, sind wir zum Haus gefahren und meine Eltern sind zwischen Haus und Geschäft gependelt – wir Kinder waren da zu Hause über alle Ferienwochen. Als ich älter wurde, habe ich Freundinnen und Freunde mitgebracht, wir haben gefeiert, gechillt, gelacht und geliebt. Als ich in Hamburg wohnte, sind wir oft nach der Arbeit Freitag über die Grenze gefahren und Montag ganz früh wieder zurück, und als meine Kinder zur Welt kamen, haben sie von Tag eins gelernt, das Haus und der Gegend zu lieben. Als mein Papa gestorben ist, kam er direkt von dem Haus ins Krankenhaus.

Auszeit lädt uns zum Reflektieren ein, zum Nachdenken. Deine Geschwindigkeit verlangsamt sich, der Puls geht runter. Du atmest wieder durch.

Also, planst du schon eine Auszeit, ob es am Meer, in den Bergen, in deiner Badewanne oder einfach mal auf der Wiese nah an zu Hause?

Interview in #Spaces

Im ersten Fachmagazin für Coworking Spaces „#Spaces“ sind Tink Tank und Gründerin Lone interviewed. Wie im Editorial erwähnt: Corona hat in den vergangenen Monaten nicht nur unseren Alltag auf den Kopf und gleichzeitig auf eine harte Probe gestellt, sondern vor allem die Arbeitswelt. Nicht wenige Menschen arbeiten seit geraumer Zeit während der Pandemie in den eigenen vier Wänden; nicht immer handelt es sich dabei um ein echtes Homeoffice. Und nicht wenige Unternehmen stellen sich vermehrt die Frage, ob eine Reduzierung der vorgehaltenen Büroflächen nicht sinnvoll sein könnte. Und unter welchen Bedingungen. Nicht immer ist die Arbeit daheim eine tragfähige Lösung: weder für Unternehmen noch für Angestellte. Coworking Spaces – in welcher Form auch immer – können aber ein Teil der Antwort sein.

Lasst dich inspirieren und werft ein Blick in die #Spaces.

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